Das Philosophisch-theologisch-biologisches Seminar ist eine Lehrveranstaltung der Universität Wien die jährlich im Sommersemester und im Wintersemester stattfindet.

In einem interdisziplinären Diskurs erörtern wir Themenkreise, die Philosophie, Theologie und Biologie verbinden.
Themen in den vergangenen Studienjahren lauteten etwa
- Gentechnik und Ethik
- Neurobiologie
- Bewusstsein
- Willensfreiheit

Das Thema des Seminars SS2017 ist "Ethik in Forschung und Gesellschaft - dürfen wir alles, was wir können?".
Es werden unter anderem folgende Themenkomplexe behandelt:

  • Genomforschung
  • Genomeditierung
  • CRISPR/Cas
  • Stammzellenforschung
  • Tierethik

"Eine der wenigen Lehveranstaltungen, bei der man wirklich angeregt wird, selbst zu hinterfragen und auch die Aussagen von Autoritäten kritisch zu betrachten."

Ferdinand, Student Biologie & Ökologie

Ich finde schön, daß man hier den Lehrenden auf Augenhöhe begegnet. Vor allem aber, daß die Diskussion nicht an der Seminartür endet, sondern in den Köpfen der Menschen weitergeht. Man nimmt hier etwas für sein Leben mit.

Katharina, Studentin Zoologie und Astronomie

Ich habe faktisch "blind" studiert, immer von Prüfung zu Prüfung. Das Seminar hat mir den Blick geöffnet dafür, was Wissenschaft eigentlich ist.

Bernhard, Student Zoologie

Termine

27.4.2017

18.30 Uhr

Ulrike Felt – Wissenschaft und Technik: Zwischen Werten und Bewertungen

4.5.201718.15 UhrAlexander Batthyany - Über den Zusammenhang zwischen Gesinnung und Gesundheit
11.5.201718.15 UhrHerwig Grimm – Benthams Erben und ihre Probleme.
Zur Einführung in die Tierethik
12.5.-14.5.2017

Zwettler Seminarwochenende mit folgenden Vorträgen:

Ludwig Huber - Die Ethik der Befreiung

Ulrich Kattmann - Bruder Tier? Schöpfungstheologie und Tierethik

Matthias Beck - Medizinethische Frage, Grenzen der Medizin, Gentechnologie und Genomeditierung

Wolfram Weckwerth - Von der Genomforschung zur Genomeditierung